Mit vierzig bist Du an einem eigentümlichen Punkt. Der Aufbau ist geschafft: Ausbildung, erste Jahre Erfahrung, Beweise erbracht. Der Rest ist offen und wirkt trotzdem innerlich so seltsam festgelegt. Meist kommt mehreres zusammen:
• Halbzeit. Rein rechnerisch liegt die Hälfte des Berufslebens hinter Dir. Das lässt sich nicht mehr wegdiskutieren.
• Verantwortung außerhalb der Arbeit. Kinder, Kredit, vielleicht Eltern, die älter werden. Deine Entscheidungen betreffen nicht mehr nur Dich.
• Ein Plateau. Die nächste Stufe ist entweder besetzt oder nicht attraktiv genug. Weiter wie bisher wäre möglich und genau das ist das Problem.
• Finanzielle Bindung. Du verdienst gut. Runter kommt schwerer als rauf und das schränkt Deine Optionen realer ein als jede Angst.
Es fühlt sich an, wie ein Krise, ist jedoch eher eine Bestandsaufnahme, die zur richtigen Zeit kommt.